Donnerstag, 24. August 2017

[Kurzrezension] Talon - Drachennacht von Julie Kagawa

Titel: Drachennacht
Reihe: Talon
Band: 3
Autor: Julie Kagawa
Genre: Romantasy
Erscheinungsdatum: 31.10.2016
Seiten: 480
Verlag: Heyne fliegt
Format: Hardcover
ISBN-13: 978-3-453-26972-9
Originalpreis: 16,99€

Kurzbeschreibung: 
Auch wenn ihr dadurch größte Gefahr droht, hat sich das Drachenmädchen Ember endgültig von der mächtigen Organisation Talon losgesagt. Nun hat sie auch noch ihren wichtigsten Verbündeten verloren: Garret, den Georgsritter, der ihr Feind sein sollte, der sie aber liebt. Obwohl Ember tief für ihn empfindet, hat sie ihn doch von sich gestoßen. Zutiefst verletzt, reist Garret nach London. Dort entdeckt er ein schreckliches Geheimnis über den Georgsorden. Ein Geheimnis, das sie alle, Ritter wie Drachen, ins Verderben reißen könnte. Und er erfährt, dass Ember dabei ist, in eine tödliche Falle zu laufen. Er muss zurück zu ihr … 

Meinung:
Oh, Großer Wyrm, das war vielleicht eine Achterbahnfahrt. Während der zweite Band der Reihe mich noch gut überzeugen konnte, wird es mit diesem leider kritisch. Obwohl die Storyline weiterhin durchaus schlüssig und erst einmal unerwartet ist, gibt es viele Punkte, die teilweise nervig waren. Darunter fällt auch ein wichtiger Bestandteil der Reihe: Die Liebesgeschichte. Eigentlich war die Dreiecksgeschichte bisher noch ganz angenehm, auch wenn ich mit Garrett nichts anfangen kann. Aber in diesem Band hacken sowohl Garrett als auch Riley die ganze Zeit jeweils auf einer Sache herum, die sie ihrer Meinung nach jeweils intensiv mit Ember verbindet. Das hängt einem irgendwann zum Hals raus. Aber wenigstens macht der Plotstrang Fortschritte. In diesem Band gibt es auch einen neuen Charakter, der tatsächlich recht cool ist, aber mal sehen, wie es damit noch weitergeht. Garretts Plotstrang war diesmal ausnahmsweise Mal in Ordnung, er hatte endlich wieder eine Rolle. Dafür war ich gegen Ende hin aber trotzdem etwas enttäuscht, weil es etwas gehetzt wirkte. Riley ist dafür irgendwie…nicht mehr so sehr Riley wie gewohnt. Er will für Ember menschlicher sein, aber das passt null und das bringt mich nur wieder zurück dazu, dass immer noch konfus ist, warum sie alle einerseits ihre Drachen als eine Art eigenständige Person betrachten, aber sich auch jegliche Menschlichkeit absprechen. Das wird zwar auch endlich ein bisschen zum Thema, ist aber trotzdem irritierend. Dante hat auch wieder einen Platz im Roman gefunden. Seine Rolle mag langweilig wirken, aber ich bin ja der Meinung, dass das noch ziemlich wichtig wird. Das Ende war recht vorhersehbar, aber durchaus akzeptabel. Insgesamt geht die ganze Action allerdings ziemlich zwischen dem Gesülze von Riley und Garrett unter.

Fazit:
„Talon - Drachennacht“ ist eigentlich eine durchdachte, wenn auch im späteren Verlauf eher stereotype Fortsetzung. Leider tritt das Liebesdreieck zu sehr in den Vordergrund und rückt die Stärken des Romans in den Hintergrund.

Inhalt: 3/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 3/5
Schreibstil: 3/5

Gesamt:  

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